The New Wild – endlich zurück in INNSBRUCK!

Gemeinsam mit dem Regisseur Christopher Thomson und der Universität Innsbruck durften wir unseren Film The New Wild: Life in the Abandoned Lands am 10. Juli 2018 im Leokino um 20:30 Uhr präsentieren! Trotz aller Warnungen, die Vorführung auf den Tag des spannenden Halbfinales der Fußballweltmeisterei (wie es Chris spellen würde) zu legen, mussten wir noch zusätzliche Sitzgelegenheiten beschaffen!

 

Während die Weltpremiere letzten Herbst für Christopher Thomson und Michael daMuch Beismann ebenso stressig wie erfolgreich war, freuten wir uns diesmal auf einen ungezwungenen, aber nicht minder hochwertigen Rahmen für Freunde, Bekannte und Interessierte. Nach einer Begrüßung des Regisseurs Christopher und seines Koproduzenten Michael, wurde sogleich ins Filmvergnügen gestartet. Anschließend an die Vorstellung genossen wir ungezwungenen Austausch aller Art, aller Beteiligten und des gesamten Publikums zuerst viel länger als geplant im Kinosaal, danach wie geplant im Foyer des Leokino! Erstmalig konnte in Innsbruck das neue Buch zum Film, eigentlich der Film in Papierformat, bestaunt und erstanden werden!
Gewaltig war das Buffet vom Teppan Wok in der Bürgerstraße – danke Zheng!

 

 

Die wichtigsten Eckpunkte im Überblick:

  • 10. Juli 2018 im LEOKINO Innsbruck
  • Start: 20:30 Uhr
  • Präsentiert von regionalSynergie und Universität Innsbruck
  • Organisiert von Michael Beisman und der regionalSynergie
  • Anschließend gemütliches Zusammensein an der Kinobar inklusive Überraschungsbuffet
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The New Wild: Life in the Abandoned Lands – Das Neue Wilde: Leben in Verlassenen Landschaften (engl. Original mit dt. Untertiteln, 68 min.)

Der experimentelle Dokumentarfilm vom Londoner Autor, Fotograf und Filmemacher Christopher Thomson, Regisseur mit Bergdorflebenserfahrung, und seinem Ko-Produzenten Michael Beismann, Innsbrucker Geograph, verführt in die Stille einer ehemals geschäftigen Bergregion. Wie es nach Jahrzehnte langer Abwanderung um das Tal und sein einziges noch- oder wiederbelebtes Dorf bestellt ist, zeigen die Bilder vorsichtig, einfühlsam und leise. Ein tiefgründiger, poetischer Text führt die Filmgenießer zu ihren eigenen Erfahrungen und Entdeckungen. Welche gesellschaftlichen Fragen ruft der Bedeutungsverlust des abgelegenen ländlichen Raumes in Europa hervor?

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Während in Europa die ländliche Bevölkerung altert und verschwindet, machen sich überraschende Landschaften breit. Kulturland und Dörfer liegen verlassen da und bieten einer eigenwilligen Natur Platz, sich neu zu erfinden: Junger Wald gedeiht auf altem Feld, wilde Tiere streifen durch die Trümmer.

Der Sog der Wirtschaftszentren lässt in abgelegenen Regionen die Landbevölkerung, ihre Kultur und ihre Landschaft auseinanderbrechen. Traditionelle Lebensweisen werden Erzählungen, Erzählungen zur Geschichte – und während die Stadt wächst, verblasst selbst die Erinnerung.

Doch aus den Rissen der Ruinen sprießen zarte Knospen und in den Rissen großer Veränderungen blühen kleine Geschichten. Ein nahezu verlassenes Alpental, darin ein Dorf, das beherzt sich erhebt zu behutsamem Überleben: Dieses Tal und dieses Dorf bieten den Rahmen, aus verschiedenen Blickwinkeln unsere Beziehung zum ländlichen Raum und zur Natur an sich zu reflektieren, zu hinterfragen.