Auftrag: Nachnutzung Schule – Konzept, Strategie und Probenutzung

August 2021 bis Mai 2022 – regionalSynergie, Michael Beismann, Gerhard Kleiner und Caroline Oswald
 

Die Gemeinde Neustift hatte im Sommer 2021 beschlossen, ihre alte Schule nach zwei Jahren wieder aufzusperren und der Bevölkerung zu Verfügung zu stellen. Bis April 2022 arbeiten interessierte Menschen aus Neustift und dem Stubaital gemeinsam mit dem Projektteam der regionalSynergie aus Innsbruck nicht nur an Ideen und Konzepten, sondern vor allem direkt an der Nachnutzung.

Das ehemalige Projekt verstand sich als Konzept- und Probephase und musste bis Mai 2022 beweisen, dass die „Schule für’s Leben“ umsetzbar ist, Sinn macht und langfristig viel mehr bringt, als sie kostet. Bis dahin durfte kaum in das Gebäude investiert werden. Immer mehr Menschen verstanden, dass sie aktiv werden müssen und taten dies auch, damit das „Projekt Probenutzung“ über den Sommer 2022 hinaus verlängert wird bzw. die Schule in eine richtige Zwischennutzungsphase darf.

Wer mochte, dass die Schule erhalten bleibt, meldete sich zu jeder Tages und Nachtzeit bei dem Projektleiter Michael daMuch Beismann. Seit Anfang Mai 2022, das Ende der operativen Projektzeit, melde man sich bei dem aus dem Projekt heraus entstandenen Kulturverein eigentlich-Kultur, gut bestückt mit Neustifter:innen, Stubaitaler:innen und Menschen noch bunterer Herkunft,

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  • um Teil eines großartigen, neuartigen (einzigartigen!) Projekts zu werden
  • um die Zukunft der Schule, der Dorfgemeinschaft und des Tales mit zu gestalten
  • um hier den Weg zu finden, seine Freizeit und seine Arbeit so zu gestalten, wie es
    für sie/ihn und ihr/sein Umfeld am meisten Sinn macht
  • um mit dem Projektteam und anderen Aktiven endlich die kühnsten Ideen umzusetzen
  • um das zu machen, was man am besten kannst und am liebsten tut und schon lange tun wollte
  • um Geschäftsideen zu ersinnen und miteinander zu verknüpfen
  • um Vereine, Arbeitsgemeinschaften, Gesprächs-, Koch- oder Kartenrunden, Nachhilfezirkel etc. zu gründen
  • um (manchmal) hier zu arbeiten, gemeinsam oder in Kontakt mit anderen, anstatt zu Hause oder in uninspirierter Umgebung
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dabei wurden ständig Jobs und Mitarbeit angeboten, zu gewissen Zeiten so:

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Raum für Entwicklung

Es war alles erwünscht, was nicht nur individuellen Zielen dient, sondern – ganz nebenher – auch die Schule, die anderen und das Lebensumfeld bereichert.
Da gibt es nur wenig, was nicht in die Schule passt – gemeinsam suchten und fanden wir Synergien und ließen viele wirksam werden. Wir nennen das Kollateralnutzen. Offiziell heißt es Mehrwert und hat Gemeinwohl zum Ziel. Es lässt alle besser leben und stabiler wachsen. Es bringt mehr, als es kostet. Und es ist gesund.

Das gibt der Schule jenen Sinn und Zweck, der sie – für’s erste – am Leben hält.
Zumindest bis Mai 2022 noch mit Unterstützung von Michael Beismann, Caroline, Gerhard und dem erweiterten Team der regionalSynergie, mit lokalen und externen Experten, gemeinsam mit einer immer größer werdenden Gruppe von Aktiven, der Dorferneuerung vom Land Tirol und der Gemeinde Neustift – in der Schule für neues Leben!

Seit den ersten Wochen des Jahres 2022 durften Büros und Gewerbetreibende in die Schule kommen sowie Ateliers, Praxen, eine Gemeinschaftswerkstatt (vorbereitet) und ein Teil der Jugend(arbeit). Außerdem ist die große Gemeinschaftsküche für alles mögliche, ein Präsentationsraum für lokale Produkte und Dienstleistungen, Veranstaltungs-, Therapie-, und Seminar- und Ausstellungsräume, ein Zentrum für gesundes Leben und gesunde Bildung bereits teilweise im Probebetrieb. Sogar ein in der Schule entwickeltes, gebrautes und zu verkostendes Bier gibt es! Erster Brauvorgangsbeginn (21.01. 8:30 Uhr) war nur wenige Stunden nach der heiß ersehnten und umkämpften Genehmigung seitens der Gemeinde (20.01. 18:00 Uhr)!

Im Frühjahr 2022 gab es große Veransatltungen wie z.B. das CoworkationALPS-Forum 2022den deutschsprachigen Regionalentwickler:innen:treff zum Thema new work, das internationale Streetartfestival „stellt die Künstler an die Wände„, ein Kunst-und-Kultur-pop-up-Monat (konnte noch nicht realisiert werden), einen groß angelegten Gesundheitstag, viele Einzelveranstaltungen der (wachzuküssenden) heimischen Kulturszene, etliche Bildungsveranstaltungen und -treffen, die einzigartige Masterclass zur gemeinsamen Erstellung der künstlerischen „Sozialkartographie der Begegnungs- und Gestaltungsräume im Stubaital“ von Opher Thomson etc.

Wir wünschen uns

  • weitere Veranstalter:innen und Veranstaltungen (in Klassen, Gängen, Küchen, Turnsäälen, dem Innenhof etc.)
  • Leute, die am Nutzen und Betreiben eines Coworking-Spaces interessiert sind
  • Partner aus der Übernachtungsbranche und Hosts für Coworkations
  • Leute, die Gebrauchtes und Vorhandenes reparieren, upcyclen, organisieren, verkaufen, veranstalten, zum Leben erwecken
  • Ersatzhausmeisterinnen; Unterhaltungsgenies; Menschen, die etwas brauchen und Kümmerer; Wissbegierige und Lehrende; Menschen, die gesünder werden möchten und Heilende etc.
  • alle, die helfen können und wollen, Leben in die Schule zu bringen

Das Projekt und seine (ehemaligen) Ziele

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  • das Projekt an sich
  • seine unmittelbaren Ziele
  • langfristige Ziele
  • übergeordneter Nutzen
  • Gemeinde und Talentwicklung

Was war los, was geplant?

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  • Veranstaltungen
  • Termine
  • Pläne
  • Maßnahmen
  • Ideen

Was ist schon geschafft (Auszug)?

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  • Status Quo
  • Berichte
  • Produkte
  • Zusammenfassungen
  • Dokumentation